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Grippeschutzimpfung

Wenn die Nase läuft und der Hals kratzt, glauben die meisten von uns, dass eine Grippe im Anmarsch ist. Tatsächlich handelt es sich aber in den meisten Fällen um eine harmlose, durch Viren oder Bakterien ausgelöste Erkältung. Eine echte Grippe (Influenza) ist dagegen eine schwere Krankheit. Die Influenza-Viren setzen dem Körper wesentlich stärker zu als gewöhnliche Krankheitserreger.

Gerade weil die Grippe eine so gefährliche Krankheit ist, gilt das Motto: „Vorbeugen ist besser als Heilen“. Die beste Vorbeugung ist die rechtzeitig durchgeführte Influenza-Impfung. Diese schützt jedoch nur vor einer echten Grippe, nicht vor gewöhnlichen Erkältungskrankheiten.

Im Gegensatz zur gewöhnlichen Erkältung beginnt die Grippe schlagartig. Der Krankheitsverlauf ist durch hohes Fieber, Schüttelfrost, trockenen Husten, Muskel-, Glieder- sowie starken Kopfschmerzen gekennzeichnet. Die Grippe wird von einem Schwächegefühl begleitet, das oft noch Wochen nach Ende der akuten Erkrankung anhält. Vor allem ältere und chronisch kranke Menschen können besonders schwer erkranken.

In der Regel tritt die Grippe in der kalten Jahreszeit (November bis April) auf. Es ist ratsam, sich bereits in den frühen Herbstmonaten impfen zu lassen, da es etwa zwei Wochen dauert, bis das Immunsystem des eigenen Körpers einen vollständigen Impfschutz aufgebaut hat.

In den ersten drei Tagen nach der Impfung sollten Sie ungewohnte körperliche Belastungen vermeiden.


Zeckenschutzimpfung

Die Gefahr nach einem Zeckenbiss zu erkranken wird in Deutschland immer größer. Neben der Borreliose ist besonders die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) für den Menschen gefährlich.

Wo für die FSME eine Impfmöglichkeit besteht, hilft zur Verhinderung einer Borreliose nur erhöhte Vorsicht. Eine Erkrankung an FSME kann nicht ursächlich behandelt werden, lediglich die auftretenden Symptome können z.B. durch Fieber- und Schmerzmittel oder krankengymnastische Betreuung gelindert werden.

Gefährdete Personen, wie zum Beispiel Forst-, Wald- und Landarbeiter und andere Personen, die sich viel in der freien Natur aufhalten, sollten sich deshalb impfen lassen.


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